Die neuesten Outdoor-Trends

Redaktion 10. September 2011 1
Die neuesten Outdoor-Trends

Sie haben noch nie etwas von Geocaching, Trailrunning oder Slacklining gehört? Dann sollten Sie sich hier schnellstens informieren – denn diese neuen Sportvarianten fürs Freie sind bereits schwer im Kommen!

 

Geocaching – Schatzsuche mit GPS

Beim Geocaching deponiert eine Person einen kleinen Schatz (den sogenannten Cache) und veröffentlicht danach die geografischen Koordinaten des Verstecks im Internet. Dann machen sich die “Schatzjäger“ mit GPS-Empfänger auf die Suche, tragen sich bei erfolgreichem Heben des Schatzes ins beiliegende Logbuch ein und dokumentieren ihre Suche im Netz. Was sich vorerst so simpel anhört, kann in der Praxis je nach Lage und Schwierigkeitsgrad des Caches zu einem anspruchsvollen Abenteuer werden.

Zur optimalen Ausrüstung gehören Outdoor-Bekleidung, ein Daypack und die Grundausrüstung zum Heben der Caches. Ohne GPS-Gerät (ca. 250 Euro) und Internetanschluss läuft natürlich nichts.

Geocaching ist nichts für Orientierungslose und bringt neben Bewegung an der frischen Luft auch jede Menge Spaß. Wecken auch Sie den Jagdinstinkt in sich!

Infos und Tipps finden Sie unter: www.geocaching.com oder www.opencaching.de

 

Trailrunning – Weg von der Straße ins Gelände

Sie möchten Ihre bekannten Laufrunden verlassen und den Körper durch veränderte Bedingungen neu fordern? Dann sind Sie mit Trailrunning – dem Laufen auf möglichst naturbelassenen Pfaden oder querfeldein – bestens beraten. Besonders der Tempowechsel und die komplexen Bewegungen bringen Ihrem Körper einen hohen Fitness-Faktor. Entscheidend dabei ist weniger die Länge der Strecke, sondern vielmehr ihr Profil: Steigungen und Gefälle, natürliche Hindernisse sowie der wechselnde Untergrund schulen sowohl Bein- und Rumpfmuskulatur als auch Kondition und Lauftechnik. Aus diesem Grund wird Trailrunning nur für Fortgeschrittene empfohlen.

Ein Muss sind spezielle Schuhe mit gutem Gripp, die vor Steinen und Feuchtigkeit schützen. Außerdem sind eine Pulsuhr, Lauffunktionskleidung sowie Handy, Trinkgurt und eine Notration für alle Fälle ratsam.

 

Slackline – Auf dem Schlauch wird man zum Akrobat

Slackline kommt aus der Kletterszene und bedeutet Balancieren auf gespannten Seilen oder Gurten. Während sich Profis meist in atemberaubenden Höhen bewegen, versucht sich der Neueinsteiger eher an der sogenannten Lowline, die mit Schlingen oder Ratschen in Hüfthöhe zwischen zwei stabilen Fixpunkten gespannt wird. Wenn Sie das erste Mal auf dieses 25 bis 35 Millimeter schmale Band steigen, werden Sie sehr schnell merken, dass es keineswegs höher sein muss. Nehmen Sie sich für die ersten Versuche unbedingt jemanden zu Hilfe. Weicher Untergrund sollte ebenfalls vorhanden sein. Wer das Ausbalancieren mit Armen und Beinen beherrscht, kann sich an diverse Tricks wie z.B. Hocke, Surfen oder Drehungen heranwagen.

Komplette Slackline-Sets findet man im Fachhandel (ca. 140 Euro). Eigenkonstruktionen können durch gerissene Bänder zu gefährlichen Geschossen werden und sind deshalb unbedingt zu unterlassen.

Neben dem gewissen Kick gibt es wohl kaum eine bessere Möglichkeit, die Balance und Körperbeherrschung zu schulen.

 

Text: Helge Trach

One Comment »

  1. Andre Leisner 26. September 2011 at 21:56 - Reply

    Genial, wenn wir hier oben im Norden Berge hätten, wäre das eine Maßnahme am Wochenende. Aber das Meer möchte ich nicht eintauschen.

Leave A Response »

Diese Produkte könnten Sie interessieren